Himmel un Ärd Tour“ nach Köln

Mit 20 Personen ging die diesjährige Tour des Heimatvereins von Korschenbroich nach Köln. Treffpunkt und Begrüßung im Kulturbahnhof mit dem obligatorischen Schnäpschen. Um 9.30 Abfahrt Korschenbroich und Ankunft Köln Deutz 10.53. Weiter mit der U-Bahn Lindenthal-Melaten. Es begann die  2-std. Führung über den Melatenfriedhof. Wir besuchten Prominentenbegräbnisstätten, Millionärsallee, auf einem der sicher schönsten Parkanlagen-Friedhöfe der Welt. Eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren zwischen Gräbern und Denkmälern bestimmen das Bild. Willi Ostermann, Jupp Schmitz, Familie Millowitsch und Farina (einer der ihren erfand das „Eau Cologne“), der Schriftsteller Heinz Günter Konsalik, Außenminister Guido Westerwelle, Schauspieler Dirk Bach sowie  der Gründer des „Henesschen“ Theaters ruhen hier. Grabsteine erzählen Geschichten und Zeugen einer längst vergangenen Welt. Der Besuch war schon sehr beeindruckend. Im Anschluss ging es mit der Straßenbahn
30 Minuten durch Köln. In der „Früh-Brauerei“ waren zum Mittagessen die Tische für uns reserviert. Seit der Gründung der Gaststätte mit hauseigener Brauerei im Jahre 1904 hat das Brauhaus Früh am Dom seinen festen Platz.
Nach dem Mittagessen stand die Besichtigung des WDR auf dem Plan, mit einer Einführung zur Thematik und Rundgang durch die Produktionsräume von Funk und Fernsehen. Der WDR ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, mit Sitz in Köln, die Hörfunk und Fernsehen und die damit verbundene Aktivitäten betreibt. Der WDR ist Mitglied der ARD und deren größte Sendeanstalt, sowie gemessen an der Anzahl der Beschäftigten nach der BBC der zweitgrößte Sender Europas. Durch viele Gänge gelangte man in die verschiedenen Studios wo die Formate wie die Sendung mit der Maus, das Morgenmagazin, Monitor, die Sportschau oder Soaps und vieles mehr gesendet werden. Beeindruckend, wie die Studios immer wieder neu für die einzelnen Sendungen hergerichtet werden. Alles findet in Kleinformaten statt, was im Fernsehen groß und weitläufig erscheint und es ist schon toll mit welchen Tricks gearbeitet wird. Mit diesem Wissen werden wir uns manche Sendung sicherlich anders anschauen. Kameras und Beleuchtung irre, man kann das nicht beschreiben. Wir waren alle gebannt von der Technik. Ein Grund warum Hörfunk eine Rolle spielt: es gibt viele Sehbehinderte und diesem Klientel werden hiermit Funk und Film ermöglicht. Für die Schauspieler, welche die Hörspiele sprechen, eine große Herausforderung. Nach der Besichtigung war es auch schon wieder Zeit Richtung HBF zu gehen und die Heimreise anzutreten. Pünktlich gegen 19.00 sind wir alle wieder wohlbehalten in Korschenbroich angekommen. Danke lieber Reiner, es war wieder ein wunderschöner erlebnisreicher Tag in Köln. Wir freuen uns auf die nächster Tour.
Reiner Leusch, Roswitha Hermanns